9 sichere Zeichen, dass deine Katze dich abgöttisch liebt!


Zeichen dass meine Katze mich liebt

Katzen gelten ja im Vergleich zu Hunden eher als sparsam beim Bekunden ihrer Liebe. Während Wauwis ihr Herrchen oder Frauchen mit Liebe überschütten, sie geradezu anhimmeln, muss man sich da als Katzenmensch anscheinend damit begnügen, ignoriert beziehungsweise toleriert zu werden.

Aber stimmt das wirklich?

Nein! Katzen drücken ihre Liebe nur viel subtiler aus als Hunde. Man muss genau auf ihre Körpersprache achten!

Diese 9 Zeichen der Zuneigung kannst du vielleicht auch bei deiner Katze beobachten:

1. Köpfchen geben

Bild: Irina Kozorog / Shutterstock.com

Wenn dich deine Katze mit dem Kopf anstupst, ist das wie ein Kuss. Daher auch die Bezeichnung “Katzenkuss” für das Anstupsen. Über Pheromondrüsen am Kopf markiert dich deine Katze sogar. Die für uns geruchsloslosen Pheromone kennzeichnen dich als “gut” oder “vertrauensvoll”. Das Köpfchengeben ist also ein tolles Zeichen der Zuneigung deiner Katze!

2. Schnurren

Wenn Katzen schnurren, fühlen sie sich meistens Pudelwohl. Schon als kleines Kitten lernen sie dieses vibrierende Geräusch zu erzeugen. So melden sie der Katzenmama, wo sie sind. Auch das Schnurren der Mama zur Beruhigung oder Einschlafhilfe kennen sie schon von klein auf.

Wenn deine Katze also schnurrt, wenn du sie streichelst, dann möchte sie dir zeigen, wie wohl sie sich bei dir fühlt!

In seltenen Fällen nutzen Katzen das Schnurren allerdings auch zur Selbstberuhigung, zum Beispiel, wenn sie Schmerzen haben.

3. Auf dem Rücken liegen

Bild: Tache / shutterstock.com

Brust und Bauch einer Katze sind empfindlich, weshalb sie stets versucht, diese Schwachstellen zu schützen.

Wenn deine Katze nun in deiner Gegenwart auf dem Rücken liegt und ganz entspannt schläft, dann darfst du das echt als Kompliment auffassen: Sie fühlt sich bei dir sicher und geborgen!

4. Milchtritt

Wenn deine Katze in deiner Nähe oder sogar auf deinem Schoß mit den Vorderpfoten abwechselnd drückt, dann macht sie den sogenannten Milchtritt.

Dabei Schnurrt sie meist und legt einen echten “Schlafzimmerblick” auf.

Den Milchtritt kennt deine Samtpfote noch aus ihren Kindertagen. Kleine Katzenbabys regen nämlich durch das Treteln mit den Pfötchen den Milchfluss bei ihrer Mama an.

Es wird vermutet, dass erwachsene Katzen den Milchtritt machen, wenn sie sich durch eine wohlige Stimmung an ihre Mama erinnern. Ein tolles Kompliment für dich!

5. Um die Beine streichen

Auch wenn deine Katze um deine Beine streicht, will sie dich mit ihren Pheromonen markieren, genau wie beim Köpfchengeben.

6. Putzen

Bild: Pashin Georgiy / Shutterstock.com

Gegenseitiges Putzen gehört zum Sozialverhalten in Katzenrudeln. So wird die Bindung zwischen den Tieren gestärkt und das befreundete Tier mit dem eigenen Geruch bearbeitet. Außerdem können so Körperstellen gepflegt werden, an die Katz’ selbst nicht so gut dran kommt.

Wenn deine Katze beim Schmusen plötzlich anfängt, zum Beispiel deine Hand abzuschlecken, dann will sie dir sagen: “Du gehörst zu meinem Rudel!”

7. Geschenke

Ja, es kann furchtbar nerven, wenn jeden Morgen eine tote Maus oder gar ein Vogel vor der Haustür liegt. Aber diese Geschenke deiner Katze sind nett gemeint, ein echter Liebesbeweis!

Deine Katze will sich um dich kümmern, schließlich scheinst du trotz deiner Körpergröße ein verdammt schlechter Jäger zu sein 😉

8. Liebesbisse

Bild: Diana Taliun / Shutterstock.com

Katzenliebe kann auch mal weh tun! Zumindest ein bisschen…

Vor allem Kater neigen zu einer Übersprungshandlung: Liebesbisse!

Beim intensiven Schmusen mit dem Lieblingsmenschen baut sich Energie auf, die sich mit dem Beißen entlädt. Ihren Ursprung haben die Liebesbisse übrigens beim Geschlechtsakt der Katze. Auch hier beißt der Kater der Katze zärtlich in den Nacken oder die Ohren.

Zum Glück sind die Liebesbisse einer Katze eher ein zärtliches Anknabbern, sie zwicken nur ein wenig. Wenn eine Katze hingegen ernst macht und richtig zubeißt, entstehen tiefe, blutende Wunden….

9. Nähe

Auch wenn so manche Katze eher Sparsam mit Liebesbekundungen ist – allein schon, wenn Miez sich öfters in deiner Nähe aufhält, kannst du das als Zeichen von Wertschätzung und Zuneigung ansehen!

Bei schüchternen Katzen ist es schon ein Kompliment, wenn sie mit ihrem Menschen im selben Raum ist – temperamentvolle Exemplare fläzen sich eher direkt auf deinen Schoß…

Beitragsbild (ganz oben): Suzanne Tucker / Shutterstock.com

Gefällt dir? Teile es mit deinen Freunden!

1 Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. Meine Katze hat Tage, an denen sie mir auf Schritt und Tritt hinterherläuft, egal, wohin ich gehe.
    Beide Katzen suchen sich oft einen Platz im selben Raum, iin dem ich mich gerade aufhalte.