Freigänger-Katzen im Winter: 7 Dinge, die du unbedingt beachten musst


Katzen im Winter

Viele Katzen verschlafen den Großteil des Winters. Kein Wunder, schließlich stammen die Urahnen unserer Stubentiger aus sehr warmen Gefilden, Schnee und Eis mögen wohl die wenigsten Miezen.

Trotzdem mag so manche Katze nicht darauf verzichten, auch in der kalten Jahreszeit das eigene Revier regelmäßig zu durchstreifen. Das ist bei deiner Samtpfote auch so? Hier erfährst du, wie deine Freigänger-Katze gut und gesund durch den Winter kommt.

1. Deine Katze muss jederzeit wieder rein können

Mit einer Katzenklappe kann sich deine Katze jederzeit selbst reinlassen, wenn ihr kalt wird – Bild: Nils Jacobi / Shutterstock.com

Wenn deine Freigänger-Katze bei Kälte nach draußen gehen möchte, dann muss sichergestellt sein, dass sie jederzeit wieder ins Warme kann. Auch, wenn deine Mieze spät abends noch einmal draußen nach dem Rechten sehen will, muss sie zurück in die warme Stube kommen können.

Wenn du nicht immer den Türöffner spielen möchtest, dann solltest du dringend eine Katzenklappe nach draußen einbauen. Das geht bei den meisten Terrassentüren auch nachträglich, es gibt auch Lösungen für die Hauswand.

Tipp: Um ungebetene Besucher wie fremde Katzen oder auch Waschbären zu vermeiden, empfiehlt sich eine Katzenklappe mit Chip-Steuerung. Diese öffnet nur dann, wenn sie den Mikrochip deiner Katze erkennt.

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2. Deine Katze muss trocken bleiben

Kälte macht den meisten Katzenrassen nicht viel aus, sogar Minusgrade bis -15 stecken sie locker weg. Wichtig ist allerdings, dass ihr Fell nicht nass wird! Denn nur dann funktioniert die Isolierung durch ihr Fell. Katzen mit nassem Fell können ihre Körpertemperatur bei eisigem Wetter nicht lange halten und drohen sogar zu erfrieren!

Du musst deiner Freigänger-Katze im Winter deshalb immer einen Unterstand bieten, damit sie sich vor Schnee und (Eis-)Regen schützen kann.

3. Thermohütte – die Notunterkunft für Katzen im Winter

Thermohütte für Katzen im Winter als Schutz vor Kälte
Gut isoliert, top verarbeitet – und echt schick! Thermohütte von running rabbit

Deine Wohnung hat keine Katzenklappe? Alternativ kannst du für deine Katze auch eine kleine Thermohütte aufstellen. Hier findet sie zur Not Unterschlupf und ist vor eisigen Temperaturen geschützt.

Eine gute Thermohütte sollte folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Wände, Boden und Decke sind isoliert, z.B. mit Styropor
  • Die Hütte steht auf Beinen, damit es keinen direkten Kontakt zum frostigen Untergrund gibt
  • Sie ist nicht zu groß, damit deine Katze sie mit ihrer Körpertemperatur aufheizen kann
  • Bietet einen kleinen Einstieg mit Klappe, um Kälte und Nässe möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten

4. Mehr Katzenfutter im Winter

Bei eisigen Temperaturen benötigt deine Katze mehr Energie, um ihre Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Biete ihr also ruhig im Winter mehr Katzenfutter als sonst an, wenn sie trotz Kälte nach draußen möchte. Auch ein klein wenig Winterspeck isoliert wunderbar, und ist im Frühling schnell wieder runter, wenn du die Futterrationen wieder verkleinerst.

5. Die Pfoten deiner Katze werden im Winter stark strapaziert

Die Pfoten deiner Katze brauchen im Winter deine Pflege – Bild: Akimova Tatiana / Shutterstock.com

Die empfindlichen Pfotenballen deiner Freigänger-Katze werden im Winter durch die Kälte und Schnee stark beansprucht. Zusätzlich trocknet Streusalz die Haut aus, die Katzenpfoten können dadurch rissig werden und sich sogar entzünden.

Kontrolliere im Winter daher regelmäßig die Pfoten deiner Katze und pflege sie mit Pfotenbalm.

6. Das Immunsystem – So kannst du die Abwehrkräfte deiner Katze stärken

Auch Katzen fangen sich im Winter schnell mal eine Erkältung ein. Grund dafür ist die trockene Luft, die die Schleimhäute austrocknet und so angreifbar für Krankheitserreger macht.

Zum Glück kannst du vieles machen, um bei deiner Katze das Immunsystem anzukurbeln:

  • Hochwertiges Futter
  • Regelmäßige Bewegung
  • Luftbefeuchter in der Wohnung gegen trockene Heizungsluft
  • Zum Trinken animieren
  • Katzenkralle – dieses pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel, gewonnen aus der Wurzel einer Urwaldliane, stärkt die Abwehrkräfte und wirkt antiviral sowie antibiotisch.
  • Propolis – ein Stoff, der von Bienen hergestellt wird, um ihren Stock vor Viren und Bakterien zu schützen, wirkt auch bei Katze und Mensch immunstärkend.

7. Wann deine Katze lieber nicht nach draußen sollte.

Zeigt deine Katze Symptome einer Erkältung, wie eine Schniefnase, Fieber und Abgeschlagenheit, sollte sie lieber “das Bett hüten”. Ohnehin wird sie sich lieber ein warmes Plätzchen im Haus suchen, wenn sie kränkelt.

Bei Minusgraden sollten junge Katzen sowie alte und gebrechliche Katzen nicht nach draußen. Sie können ihre Körpertemperatur nicht lange halten und werden schnell unterkühlt.

Beitragsbild (ganz oben): MH STOCK / Shutterstock.com

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