Katze kratzt an der Schlafzimmertür – 4 einfache Tipps, die immer helfen!


Katze kratzt an Tür

Geschlossene Türen sind für Katzen ein Graus! Vor allem die nachts oft geschlossene Schlafzimmertür wird mit wütendem Kratzen und lautem Miauen quittiert.

Miez möchte natürlich liebend gerne bei ihrem Menschen im Bett schlafen, und hasst es, durch die Tür von ihm getrennt zu sein. Wenn du aber lieber alleine schlafen willst und nicht möchtest, dass deine Katze die Tür zerkratzt, helfen dir die folgenden Tipps!

1. Das Kommando “Nein!”

Kommando "Nein" bei der Erziehung von Katzen
Bild: Rommel Canlas / Shutterstock.com

Deine Katze sollte, am besten von klein auf, ein festes Kommando lernen, das ihr signalisiert, dass sie gerade etwas falsch macht.

Dabei ist es wichtig, dass immer das selbe Kommando gegeben wird:

  • Sie kratzt an der Tapete – “Nein!”
  • Sie springt auf den Tisch – “Nein!”
  • Sie pieselt auf den Teppich – “Nein!”

Das Kommando musst du mit strenger Stimme, aber ohne zu brüllen geben.

Optimal ist es, wenn du deiner Katze nach dem “Nein!” eine erlaubte Alternative zeigst. Wenn sie also zum Beispiel an der Tapete kratzt, sagst du “Nein!” und setzt sie dann auf ihren Kratzbaum.

Und wenn deine Katze nachts vor der Schlafzimmertür maunzt oder an ihr kratzt, dann trägst du sie nach dem “Nein!” behutsam zu ihrem Schlafplatz.

2. Pure Ignoranz ist gefragt

Ohrstöpsel werden dein bester Freund sein! – Bild: nelen / Shutterstock.com

Die unter Punkt 1 beschriebene Prozedur machst du genau ein mal pro Nacht. Wenn es danach wieder Katzenterror vor der Schlafzimmertür gibt, dann musst du deine Katze ignorieren!

Sie muss nämlich lernen, dass ihr Verhalten nicht durch Aufmerksamkeit belohnt wird.

Damit du trotzdem gut schlafen kannst, solltest du dir Ohrstöpsel zulegen. Und deine Tür kannst du vorübergehend mit Alufolie bekleben – Katzen kratzen nicht gerne an dieser glatten und knisternden Oberfläche.

3. Biete deiner Katze einen attraktiven Schlafplatz

Heizungsliege für Katzen
Bei Katzen als Schlafplatz hoch im Kurs: Kuschelige Heizungsliegen

Warum will deine Katze bei dir schlafen? Das Bett ist warm und gemütlich, ihr Mensch bietet ihr Schutz. Verständlich, dass Miez so gerne dort schlafen möchte!

Wenn du dich dagegen entscheidest, deine Katze bei dir im Bett schlafen zu lassen, dann musst du ihr einen echt attraktiven Schlafplatz bieten. Das macht es ihr leichter, das Schlafzimmer “zu vergessen”.

Ein optimaler Schlafplatz für Katzen liegt etwas erhöht, da die Höhe Sicherheit bietet: Die Samtpfote hat zur Not alles im Blick und kann nicht leicht überrascht werden.

Außerdem lieben Katzen natürlich warme plätze, schließlich sind sie ursprünglich Wüstentiere sind. Je wärmer es ist, desto weniger Energie benötigen sie, um ihre Körpertemperatur aufrecht zu erhalten, welche mit 36,7°C – 38,9°C höher ist als die eines Menschen.

Ein guter Tipp: Achte mal darauf, wo deine Katze tagsüber gerne liegt. Solche Plätze kannst du dann noch optimieren, zum Beispiel mit einer warmen Decke oder ein paar Sprühern Feliway Spray.

4. Zweite Katze!

Wer braucht da schon Bett und Mensch? Zwei Katzen schlafen nachts brav aneinander gekuschelt – Bild: Alena Ozerova / Shutterstock.com

Wenn deine Katze “Einzelkind” ist, dann solltest du dringend über eine zweite Katze nachdenken. Das macht kaum mehr Arbeit und hat viele Vorteile.

Deine Katzen werden glücklicher und ausgeglichener sein, wenn sie mit einem Artgenossen zusammenleben dürfen. Zerstörungswut, häufiges Maunzen und Unsauberkeit sind in Mehrkatzenhaushalten sehr viel seltener als bei Einzelgängern.

Und auch das nächtliche Kratzen an der Tür und lautes Maunzen vorm Schlafzimmer wird der Vergangenheit angehören – zusammengekuschelt schlafen zwei Fellnasen liebend gern auch ohne den Menschen!

Beitragsbild (ganz oben): Larisa Lomaeva / Shutterstock.com

Gefällt dir? Teile es mit deinen Freunden!

0 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.