Katze miaut nachts: 7 bewährte Tipps für ruhigen Schlaf


Katze miaut nachts - Diese Tipps helfen

Katzen sind von Natur aus nachtaktive Tiere. Das kann im Zusammenleben mit Menschen zu Reibereien führen. Deine Katze miaut nachts oder nervt dich auf andere Art? Das meint sie nicht böse, ihr Biorhythmus sorgt einfach dafür, das deine Katze nachts nicht schläft.

Mit den folgenden 7 Tipps kannst du aber erreichen, dass deine Katze sich an deinen Tagesablauf gewöhnt und im besten Fall sogar in der Nacht brav schläft!

 

Deine Katze schreit nachts, läuft unruhig durch die Wohnung, kratzt an der Schlafzimmertür und will dich einfach nicht schlafen lassen? Das kann auf Dauer sehr anstrengend sein.

Damit du in Zukunft wieder nachts in Ruhe schlafen kannst, musst du dich zuallererst auf die Suche nach der genauen Ursache machen, warum deine Katze nachts so unruhig ist. Natürlich ist die Katze im Allgemeinen ein nachtaktives Tier. Das ist der Hauptgrund dafür, das deine Katze nachts nicht schläft. Aber es spielen auch andere Faktoren eine wichtige Rolle:

Die häufigsten Gründe für nächtlichen Katzenterror

  • Langeweile / zu viel Energie
  • Hunger
  • Einsamkeit
  • Gewohnheitsmäßiges Maunzen
  • Stress
  • Hormone / Läufigkeit
  • Krankheit / Schmerzen

7 Tipps: So bringst du deine Katze dazu, nachts ruhig zu sein

Wie du siehst, können die Ursachen für nächtlichen Katzenjammer sehr unterschiedlich sein. Da ist es klar, dass auch die Lösungsansätze sehr verschieden sind.

Wenn du den Verdacht hast, dass einer der oben genannten Ursachen auf deine Katze zutreffen, kannst du jetzt direkt zum entsprechenden Tipp springen. Ansonsten sind die 7 Tipps nach Wahrscheinlichkeit sortiert.

Beginne also mit unserem ersten Tipp::

1. Deine Katze miaut nachts, weil sie Langeweile hat

Deine Katze miaut nachts viel? Vielleicht will sie beschäftigt werden!
Deine Katze miaut nachts weniger, wenn du sie am Tag ordentlich auspowerst – Bild: WaitForLight / Shutterstock.com

Ist deine Katze nachts unruhig und maunzt von Zeit zu Zeit, ist es sehr wahrscheinlich, dass ihr langweilig ist. Sie hat womöglich den ganzen Tag gedöst und ist jetzt voller Tatendrang und Energie. Und du? Du liegst fual im Bett rum!

Deine Katze möchte beschäftigt werden, sie miaut nachts, um deine Aufmerksamkeit zu erregen. Sie möchte mit dir spielen.

Die Lösung:

Du musst deine Katze am Tag mehr beschäftigen! Katzen schlafen rund 16 Stunden am Tag, im Winter sogar noch mehr – Wenn du es also schaffst, sie am Tag immer mal wieder zum Spielen zu animieren, stehen die Chancen sehr gut, dass deine Katze nachts schläft.

Gerade bevor du ins Bett gehst, solltest du deine Katze noch einmal richtig auspowern. Wilde spiele mit der Katzenangel eignen sich besonders dafür. Ansonsten weist du ja sicher, auf welche Spiele deine Katze steht: Ob Bällchen, Laserpointer oder elektrisches Katzenspielzeug: Deine Katze muss überschüssige Energie loswerden!

Perfekt wäre es, wenn deine Katze tagsüber nach draußen gehen könnte. Draußen sind Katzen viel aktiver als in der Wohnung, allein schon ihr Jagdtrieb hält sie auf Trapp.

Wenn du Tagsüber wenig Zeit für deine Samtpfote hast, solltest du ihr Katzenspielzeug zur Selbstbeschäftigung bereitstellen. Das kann ein Fummelbrett, eine Ballschiene oder eine Katzenangel für den Türrahmen sein. Hier ein paar Tipps:

Die wilde Jagd nach dem Ball in der Schiene wird deine Katze stundenlang beschäftigen! 



Einfach in den Türrahmen klemmen und ab geht die wilde Mäusejagd!


Für Versteckspiele - besonders beliebt in Verbindung mit Bällchen!


2. Deine Katze schreit nachts, weil sie Hunger hat

Von Natur aus fressen Katzen mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag. Und das vor allem auch nachts, schließlich sind während Dämmerung, Nacht und Morgengrauen die meisten Beutetiere unterwegs.

Die Lösung:

Deine Katze schreit nachts nach Futter? Dann solltest du ihr spät Abends noch einmal etwas geben. Am besten, kurz bevor du ins Bett gehst.

Danach kannst du ihr noch einen kleinen Mitternachtssnack bereitstellen: Eine kleine Portion Trockenfutter hilft, wenn sie nachts noch einmal Hunger bekommt.

Tipp: Versteck das Futter in einem Fummelbrett, dann hat sie auch gleichzeitig noch Beschäftigung!

Sehr wichtig sind auch feste Fütterungszeiten. Katzen haben nämlich eine sehr gute Innere Uhr – Es beruhigt sie, wenn sie immer zur selben Zeit ihr Futter bekommen. Sie verstehen, dass sie nicht betteln und miauen müssen, um gefüttert zu werden.

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3. Deine Katze jammert nachts, weil sie sich einsam fühlt

Katze schreit nachts, weil sie sich einsam fühlt - eine Zweitkatze hilft
Zwei Katzen zusammen machen immer weniger Probleme als eine Katze allein!

Deine Katze jammert nachts, weil sie sich einsam fühlt? Sie darf nicht zu dir ins Schlafzimmer und kratzt deswegen an der Schlafzimmertür?

Die Lösung:

Dann ist eine zweite Katze die beste Idee. Vor allem reine Wohnungskatzen sollten einen Artgenossen zum Spielen und Schmusen haben, dann ist das Katzenleben gleich viel schöner!

Eine Zweitkatze sollte natürlich zu deiner Katze passen, sonst kann es zu Streit, Mobbing und Stress führen.

Es ist wichtig, dass die zweite Katze in etwa im selben Alter ist. Außerdem hat sich gezeigt, dass Katzen des selben Geschlechts besser miteinander klar kommen.

Wenn deine Katze die ganze Nacht miaut, weil sie sich alleine fühlt und zu dir ins Schlafzimmer will, dann hast du zwei Optionen:

  1. Du lässt sie einfach rein
  2. Du ignorierst das Maunzen strikt

Deine Katze wird es mit der Zeit aufgeben, an der Schlafzimmertür zu kratzen und mit Katzenjammer um Einlass zu bitten.

4. Deine Katze miaut gewohnheitmäßig viel – auch in der Nacht

Katzen kommunizieren untereinander mit Körpersprache. Das Miauen ist nur dafür da, den Menschen auf Bedürfnisse hinzuweisen. Das kann der Wunsch nach Aufmerksamkeit oder Hunger sein.

Wenn deine Katze besonders viel miaut, dann hast du ihr das ungewollt antrainiert!

Deine Katze hat irgendwann gemerkt, dass du reagierst, wenn sie dich anspricht. Erfolgserlebnisse führen dazu, dass deine Katze immer penetranter miaut, wenn sie etwas will. Und damit hört sie natürlich auch in der Nacht nicht auf.

Die Lösung:

Da hilft nur eins: Ignorieren, und zwar konsequent!

Das Miauen deiner Katze darf nicht mehr zu Erfolgserlebnissen führen. Weder Futter, noch Zuwendung, noch zum Beispiel das Öffnen einer Tür. Diese Sachen müssen von dir ausgehen: Du fütterst dann, wenn du es willst und nicht, weil deine Katze es mit schreien einfordert.

5. Deine Katze miaut nachts wegen Stress oder Angst

Katzen sind sehr sensibel – Stress oder Angst kann zu nächtlichem Katzenjammer führen – Bild: Elena Rozhenok / Shutterstock.com

Katzen sind sehr sensible Tiere. Und sie mögen keine Veränderungen. Ein neues Möbelstück reicht da schon aus, sie zu verunsichern. Das löst bei ihr Stress aus. Und gerade nachts, wenn dann auch noch der Mensch nicht greifbar ist, entlädt sich dieser Stress in unruhigem Verhalten und Miauen.

Mögliche Auslöser für Stress bei Katzen können ein Umzug, ein neuer Mensch oder ein neues Haustier sein.

Die Lösung:

Um den Stress abzumildern braucht deine Katze extra viel Zuwendung von dir. Das verleiht ihr die Sicherheit um mit der Situation umgehen zu können.

Unterstützend kannst du auch Bachblüten-Produkte gegen Stress oder Feliway nutzen. Gerade Feliway beruhigt Katzen sehr gut, durch ein Pheromon, dass über den Zerstäuber für die Steckdose freigesetzt wird.

6. Deine Katze jault nachts, weil ihre Hormone verrückt spielen

Unkastrierte weibliche Katzen werden mindestens zwei mal im Jahr rollig. Dann verhalten sie sich sehr sonderbar. Deine Katze jammert Nachts und robbt über den Boden, den Hintern hoch erhoben? Dann sind ihre Hormone der Grund dafür, dass du nicht schlafen kannst.

Wittern unkastrierte Kater eine rollige Katze, werden sie alles unternehmen um zu ihr zu gelangen. Sie schreien und miauen die ganze Nacht und wollen raus gelassen werden.

Die Lösung:

Lass deine Katze oder deinen Kater kastrieren! Die Tiere werden dann generell viel ruhiger und verschmuster. Kater unternehmen dann auch keine langen (und gefährlichen) Ausflüge mehr, um ihrer Herzenskatze vorstellig zu werden.

Bei weiblichen Katzen ist die Rolligkeit auch ein Gesundheitsrisiko, wenn sie nicht gedeckt wird. Sie könnte dauerrollig werden. Die verrückt spielenden Hormone können dann sogar zu Tumoren an den Geschlechtsorganen führen.

Auch ein wichtiger Grund pro Kastration: So kann eine Überpopulation von Katzen verhindert werden. Katzen vermehren sich sehr schnell. Schon jetzt gibt es zu viele Streunerkatzen und Tiere in Tierheimen.

7. Deine Katze miaut nachts, weil sie Schmerzen hat

Katzen leiden eigentlich still, wenn sie Schmerzen haben. Zumindest solange, bis sie unerträglich werden. Dann suchen sie durch miauen die Hilfe ihres Menschen.

Die Lösung:

Wenn deine Katze also von einem Tag auf den anderen plötzlich anfängt die ganze Nacht zu miauen, solltest du sie vom Tierarzt untersuchen lassen.

Regelmäßige Gesundheitschecks sind ebenso sinnvoll, um mögliche Krankheiten möglichst früh zu erkennen.

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