Katzenfutter: Diese 7 Zutaten gehören auf keinen Fall rein


Katzenfutter - Das gehört nicht hinein

Sorten Katzenfutter gibt es wie Sand am Meer. Natürlich gibt es große Unterschiede sowohl beim Preis als auch bei der Qualität. Welches Katzenfutter hochwertig ist und welches nicht, ist gar nicht so einfach herauszufinden.

Eins vorweg: Wenn du deiner Katze etwas Gutes tun möchtest, solltest du ihr nur Nassfutter geben. So kann sie leicht ihren Flüssigkeitsbedarf über die Nahrung decken, was für sie natürlich und gut für die Gesundheit ist.

Damit du besser erkennen kannst, welches Katzenfutter gut für deine Katze ist, hier eine Liste mit Zutaten, die auf keinen Fall drin sein sollten. Außerdem können wir dir den Katzenfutter Test von Katzenkram.net ans Herz legen!

1. Geschmacksverstärker

Geschmacksverstärker Katzenfutter
Glutamat im Katzenfutter? Gruselig! – Bild: Poring Studio / Shutterstock

Geschmacksverstärker im Katzenfutter sollen deine Katze süchtig nach dem Futter machen. Sie will dann nur noch diese eine Sorte. Du denkst dir dann natürlich: “Tolles Futter!” – In Wahrheit pimpen Geschmacksverstärker aber nur minderwertige Schlachtabfälle auf, ohne die Lockstoffe würde deine Katze das Futter nicht mal mit dem Hintern anschauen!

Du denkst, da gibt es bestimmt nur ein paar schwarze Schaafe? Jedes Jahr werden rund 50.000 Tonnen Geschmacksverstärker in Katzenfutter gemischt…

Künstliche Geschmacksverstärker verbergen sich hinter E-Nummern zwischen E 620 und E 650. Sie müssen bei Katzenfutter aber nur aufs Etikett, wenn die Menge eine gewisse Grenze überschreitet. Oft in Katzenfutter genutzt werden Glutaminsäure (E 620) und Natriumglutamat (E 621).

Es gibt aber auch mehrere “natürliche” Geschmacksverstärker, die nicht gerade gesund für deine Mieze sind. Findest du Hefeextrakt, Proteinhydrolysat, Aroma oder Weizenprotein in der Liste der Inhaltsstoffe, stell das Futter lieber wieder ins Regal. Auch Zucker ist ein Geschmacksverstärker:

2. Zucker

Zucker im Katzenfutter
Zucker gehört auf keinen Fall in Katzenfutter!

Katzen können eigentlich nichts süßes schmecken, ihnen fehlen die entsprechenden Rezeptoren auf der Zunge. Komisch also, das sehr viele Sorten minderwertiges Katzenfutter Zucker enthält.

Zucker ist ebenfalls ein Geschmacksverstärker. Außerdem kann man mit Zucker die Farbe und die Konsistenz des Futters für den Dosenöffner (dich) ansprechender machen. Statt einer grauen Pampe aus Schlachtabfällen sieht das Futter dank Zuckercouleur gleich viel besser aus!

Zucker steht meist nicht als “Zucker” auf dem Etikett. Zucker hat viele Namen, zum Beispiel:

  • Melasse
  • Sirup
  • Glukose
  • Fructose
  • Dextrose
  • Maltose
  • Karamell

Zucker ist schlecht für die Zähne deiner Katze, sorgt für Übergewicht und kann Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes auslösen. Auch Nieren- und Leberschäden können auftreten, wenn dauerhaft zuckerhaltiges Fresschen gegeben wird.

3. Getreide, Soja und Mais

Mais Soja Getreide Katzenfutter
Mais, Soja und Getreide sind billig und sollen den Proteingehalt erhöhen – sind für Katzen aber ungesund und nicht zu verwerten.

Weißt du, wie viel pflanzliche Nahrung eine Maus enthält, also die natürliche Nahrung einer Katze?

Nur den Mageninhalt – das sind maximal 5 %. Und dieser geringe Anteil wurde von dem Beutetier vorverdaut,, nur so sind die Kohlenhydrate in der pflanzlichen Nahrung für Katzen verwertbar.

Mehr als 5% Pflanzliche Inhaltsstoffe sollte auch ein gutes Katzenfutter nicht enthalten. Leider werden Getreide Soja und Mais genutzt, um den Proteingehalt des Futters günstig in die Höhe zu treiben. Dabei können Katzen Pflanzliches Eiweiß so gut wie gar nicht verwerten!

Reis oder Kartoffeln in geringen Mengen eignen sich besser als pflanzlicher Bestandteil.

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4. Konservierungsstoffe

Konservierungsstoffe oder Antioxidationsmittel sollen das Futter länger haltbar machen. Man muss zwischen verkraftbarem natürlichem Konservierungsmittel wie Ascorbinsäure (Vitamin C) und künstlichen Stoffen wie Kaliumsorbat (E202) unterscheiden.

Konservierungsstoffe in Katzenfutter können zu Allergien, Hautreizungen und Leberschäden führen! Also: Hände weg von E-Nummern im Futter!

5. Farbstoffe

Mit der Zugabe von Farbstoffen in Katzenfutter wollen die Hersteller vor allem Herrchen und Frauchen täuschen. Erst durch eine ansprechende, dunkelrot-bräunliche Farbe wirkt das Fresschen auf uns Menschen ansprechend und für die Katze gesund.

Lass dich nicht täuschen, ohne die Farbstoffe würde minderwertiges Futter nach grauer Pampe aussehen.

Katzenfutter kann folgende Farbstoffe enthalten:

  • Carotinoide
  • Karmin
  • Eisenoxid (E 172)
  • Zuckercouleur (E 150 a)

6. Undeklarierte Tierische Nebenerzeugnisse

Das kann alles sein: Richtig schlechtes Katzenfutter versteckt die Inhaltsstoffe hinter nicht genauer beschriebenen tierischen Nebenerzeugnissen

Tierische Nebenerzeugnisse im Katzenfutter sind nicht per se schlecht. Oft handelt es sich aber um Schlachtabfälle, die deine Katze nicht gut verwerten kann. Es kann sich bei “tierischen Nebenerzeugnissen” um minderwertige Organe, hydrolisiertes Eiweiß aus Haaren, Federn und Borsten, Urin und vieles anderes handeln.

Du musst darauf achten, dass die tierischen Nebenerzeugnisse genau aufgelistet werden!

Steht auf der Dose:

“Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (u.A 4% Rind, 4% Huhn)”

Kann so ziemlich alles im Futter sein. Der Hersteller hat also etwas zu verbergen.

Viel besser:

“90% Rind (davon 90% Muskelfleisch, 5% Magen, 5% Leber), 5% Hühnerherzen”

So weißt du ganz genau, was im Katzenfutter enthalten ist.

Auch Fischnebenerzeugnisse, pflanzliche Nebenerzeugnisse oder Bäckereinebenerzeugnisse gehören nicht in ein hochwertiges Katzenfutter.

Hochwertige tierische Nebenerzeugnisse sind Organe wie Leber, Herzen oder Magen.

7. Geliermittel, Emulgatoren, Verdickungsmittel

Verdickungsmittel im Katzenfutter, genauso wie Geliermittel und Emulgatoren, sollen das Futter für dich optisch ansprechender machen. Du sollst denken: “Das Futter sieht gut und gesund aus, ich tue meiner Katze etwas Gutes!”

Leider sind diese Stoffe oft pflanzlichen Ursprungs und bringen deiner Katze rein gar nichts – sie schaden ihr eher.

Sie sorgen auch dafür, dass die Mahlzeit massiger aussieht als sie eigentlich ist: Aber angedickte Flüssigkeit enthält nun mal wenig Nährstoffe, Mangelerkrankungen drohen.

Verdickungsmittel wie Guarkernmehl oder Johannisbrotmehl sollen bei deiner Katze außerdem Durchfall vorbeugen. Da muss der Hersteller aber ein festes Vertrauen in die Qualität seines Katzenfutters haben…

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Beitragsbild (ganz oben): Veera – Shutterstock.com

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